Veranstaltungen anlässlich der

Zerstörung Kassels vor 75 Jahren

 

SA, 20.10.2018, 15.00 Uhr

Kinderführung

Wie kam es dazu, dass Kassel so zerstört wurde?

Wie lebten die Menschen im Nationalsozialismus? Was wurde für die Kinder geboten, welche Möglichkeiten, aber auch welche Verpflichtungen und Zwänge hatten sie in der Hitlerjugend? Wie kam es dazu, dass Kassel im Zweiten Weltkrieg so zerstört wurde?

Die Führung versucht, den Mädchen und Jungen auf diese Fragen Antworten zu vermitteln. Dabei werden in kindgerechter Art und Weise Themen wie Propaganda, Alltag in Schule und Freizeit sowie Arbeit in der Rüstungsindustrie angeschnitten und besprochen. Auch die Ausgrenzung und Verunglimpfung von jüdischen Kindern wird problematisiert.

Führung mit Dr. Marlen Ley und Daniel Luck

Für Kinder von 8 – 12 Jahre

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter 0561 787 4405.

 

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„43: Was bleibt?!“

Unter diesem Titel bieten die Vikonauten e.V. in Kooperation mit dem Stadtmuseum und dem Stadtarchiv eine Reihe von Veranstaltungen an, bei denen authentische Orte aufgesucht werden können, in denen das Grauen der Bombennacht vor 75 Jahren ein Stück weit nachvollziehbar gemacht wird.

In den Kellerräumen der ehemaligen Ziegengasse in der Altstadt haben Menschen die schweren Luftangriffe auf Kassel erlebt. Mit einer Fotoausstellung, Projektionen und Hörstationen wird der Schrecken der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 1943 dargestellt.
Im unterirdischen Labyrinth des Viktoriabunkers, einer ehemaligen Luftschutzstollenanlage, werden die Besucher verschiedenen Akteuren begegnen, die mit historischen, literarischen, musikalischen und performativen Interventionen die Trennung zwischen Gestern und Heute auflösen und wieder zusammenfügen.

Ergänzt werden diese interaktiven Angebote durch Führungen im Stadtmuseum, im Stadtarchiv und zu Orten in der Innenstadt, an denen mit Originaldokumenten markante Ereignisse der NS-Zeit erlebbar gemacht werden können. Die Führung im Stadtarchiv verdeutlicht die Dimensionen und Folgen der Zerstörung anhand von Archivalien, Plänen und Fotografien.

Im Stadtmuseum führt nicht nur das Modell der zerstörten Stadt, sondern auch einzelne Exponate, wie zum Beispiel ein Kochtopf mit verschmorten Kartoffeln oder der obere Teil eine Holztür mit aufgeschriebenen Namen von Menschen eindrucksvoll vor Augen, wie grauenvoll diese Tage vor 75 Jahren verliefen.

Zu folgenden Zeiten werden die Führungen angeboten:

Stadtarchiv und Ziegengasse:

FR, 19.10., 16 – 18 Uhr, Treffpunkt: Stadtarchiv

MO, 22.10., 16 – 18 Uhr Treffpunkt: Stadtarchiv

Anmeldung im Stadtarchiv unter 0561 787 4050, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Stadtmuseum und Viktoriabunker:

SA, 20.10., 17 – 19 Uhr Treffpunkt Stadtmuseum

Stadtrundgang und Stadtmuseum:

SO, 21.10., 15 – 17 Uhr, Treffpunkt Aschrottbrunnen, Rathaus

Viktoriabunker:

MO, 22.10., 20 – 21 Uhr, Treffpunkt Kölnische Str. 41

Anmeldung zu diesen Angeboten unter 0561 787 4405, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Unabhängig von Führungen kann der Keller der Ziegengasse zu folgenden Zeiten aufgesucht werden:


FR, 19.10., 17 – 19 Uhr
SA, 20.10., 16 – 17 Uhr
SO, 21.10., 15 – 19 Uhr
MO, 22.10., 17 – 19 Uhr

 

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Außerdem besteht an dem ganzen Wochenende 20. und 21.10. freier Eintritt ins Stadtmuseum.

 

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Quelle: Vikonauten

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Quelle: Vikonauten

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Quelle: Stadtarchiv

     
     
Weitere Veranstaltungen finden Sie in diesem Flyer, der von dem Verein „Freunde des Stadtmuseums“ veröffentlicht wurde. Weiterlesen >>>